Download PDF by Gino Krüger: Fairness als zentraler Begriff in der Gerechtigkeitstheorie
By Gino Krüger
Die einen erachten Gerechtigkeit als ein intrinsisches intestine an, als ein intestine das um seiner Selbstwillen anzustreben ist. Andere sehen in der Gerechtigkeit einen immanenten Bestandteil des Guten an sich und wiederum andere betrachten sie nur als instrumentell für andere Güter. Doch warum auch immer wir Gerechtigkeit schätzen, es scheint der Fall zu sein, dass wir sie schätzen und zumindest intuitiv eine Vorstellung davon haben was once gerecht ist und used to be nicht. Eine Erklärung für dieses Phänomen ist möglicherweise die lange culture, in welcher Gerechtigkeitstheorien stehen, so fand guy bspw. schon in den Überresten des prähistorischen Ägyptens theoretische Auseinandersetzungen mit der Idee der Gerechtigkeit.
Was aber noch weitaus erstaunlicher ist als die kontinuierliche Präsens dieses Gutes in der Historie der Menschheit, ist die Feststellung, dass sich die grundlegende Idee, nämlich das Gerechtigkeit darin bestünde „jedem das seine zukommen zu lassen (suum cuique)“, bis in die Gegenwart erhalten geblieben ist. was once sich im Laufe der Geschichte verändert hat sind die Vorstellungen davon warum guy jedem das seine zukommen lassen sollte und used to be dieses seine ist. An diese Entwicklung wird die vorliegenden Ausarbeitung anknüpfen, indem sie eine einflussreiche Theorie der Gerechtigkeit, des 20. Jahrhunderts, rekonstruiert und erörtert. Die Gerechtigkeitstheorie, welche es zu untersuchen gilt, ist John Rawls' (1921-2002) „Gerechtigkeit als Fairness“. Es ist anzumerken, dass Rawls ein Vertreter des angelsächsischen Liberalismus ist, weshalb seine Theorie auf grundlegenden Prämissen der liberalen Weltsicht aufbaut.